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Sa. 28.04.2012
Geologisch-landeskundliche Exkursion über den Brelinger Berg
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Forscherklasse 9c der IGS List findet Moorleiche
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Junge Naturschützer engagieren sich für den Erhalt des Bissen-
dorfer Moores
Am Dienstag den 17.1.2012 ging die Forscherklasse 9c der IGS List zum 5-ten mal gemeinsam mit der Naturkundlichen Vereinigung Langenhagen e.V. ins Bissendorfer Moor.
Tatkräftig mit geholfen haben Herr Ratsch, Frau Dr. Hoppe, Herr Kritten, Frau Donath, Herr und Frau Dronja, Frau und Herr Dr.Burgath, Frau Jakob, Herr Luhnau und von der IGS Mühlenberg Tomke Hausdorf und Herr Grützmacher, mit dem BIO-Lab.
Mit Bus, Bahn und Auto war das Moor schnell zu erreichen.
Als erstes wurden alle in verschiedene Arbeitsgruppen eingeteilt.
Gut ausgerüstet und motiviert gingen alle an die Arbeit. Die Arbeit bestand darin, Moorbirken (Betula pubescens) und Moorkiefern (Pinus sylvestris) zu entkusseln.
Herr Grützmacher und Tomke hatten bereits ein Zelt mit Mikroskopen und anderen Untersuchungsgeräten aufgebaut (BIO-Lab). Wir nahmen unter der Leitung von Herrn Dr. Burgath Bodenproben mit einem Boden-PH Meter und untersuchten diese auf ihren PH-Wert und weitere chemische Eigenschaften.
Mit dem Pirckhauer wurden die verschiedenen Erdschichten heraufgeholt und zu Bodenprofilen zusammengestellt. Diese wurden von uns aufgeklebt, um sie in der Schule weiter bearbeiten und auswerten zu können.
Im Zelt wurden verschiedene Torfmoose aufgeschnitten und auf ihren Wassergehalt untersucht.
Die Gruppen wechselten jede Stunde durch. So hatte jeder die Chance einen Einblick in jede Arbeitsgruppe zu bekommen.
Um 13.00 gab es dann eine Mittagspause.
Dann ging es wieder an die Arbeit.
Aufregend war der Fund einer Moorleiche, den Leonie stolz präsentierte. Der Wildschweinschädel war Anlass für wilde Spekulationen und wird genauere Untersuchungen zur Folge haben. Ein Termin mit dem Landwirt und Jäger Herrn Fritz Engelke ist bereits abgesprochen, um Hintergrundinformationen zu recherchieren.
Ab 15: 30 wurde alles wieder abgebaut und in die vielen Kästen des BIO-Labs ordentlich verstaut.
So ging ein erfolgreicher Arbeitstag vorüber.
Bericht: Leonie-Sophie Plate, Buket Abdulhayoglu
Fotos: NVL
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Herbst-Arbeitseinsatz in der Sandgrube Engelbostel
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Hochmotivierte Jugendliche tragen zum Erfolg bei!
Über den Pflege-Einsätzen im ältesten Schutzgebiet der NVL steht offenbar ein guter Stern. Die lange im Voraus festgelegten Arbeitstage werden seit vielen Jahren mit schönem Wetter belohnt. So auch 2011: der ‚Frühjahrsputz’ im Februar und die nachfolgend kommentierte Herbstaktion am 5. November fanden bei warmem Wetter und Sonnenschein unter blauem Himmel statt.
Trugen schon diese Begleitumstände zu einer fröhlichen Stimmung der anwesenden NVL-Mitglieder bei (K. NIcolay, H.C. Greeske, Ehepaar Burgath), so wurde diese noch gesteigert durch die Beteiligung von neun Jugendlichen aus verschiedenen Jahrgängen der IGS Langenhagen. Der Einsatz dieser hochmotivierten Mädchen und Jungen, davon einige schon zum drittenmal beteiligt, ist wohl vor allem Herrn Greeske zu verdanken, sie lässt aber auch grundsätzlich auf ein erfreuliches und förderndes schulisches Umfeld schließen.
Der Zustand des Schutzgebietes seit dem Frühjahrseinsatz im Februar hatte sich wieder einmal zu einem verfilzten ‚Sekundär-Urwald’ verändert. In der windgeschützten Tiefe der alten Sandgrube herrschen offenbar besonders günstige Bedingungen für die starken Zuwachsraten von Eschen, Robinien, Birken und Eichen und die ungehinderte Ausbreitung vor allem von Brombeeren und Goldrute. Die Teiche zeigten sich – mit zwei Ausnahmen – ausgetrocknet und mit Rohrkolben zugewuchert. Am sonnenseitigen steilen Südhang der Grube waren wieder zahlreiche Birken und Eichen aufgelaufen.
Nach dreistündigem Eingriff unter Einsatz von Säge-, Schneide- und Hackwerkzeugen liegen jetzt wieder zwei Teiche frei, Wege wurden freigeschnitten, die Goldrute (nach Vorarbeit von Familie Kirschning) stark reduziert und die eingewanderten Gehölze am steilen Südhang zurückgeschnitten. Bei dieser Tätigkeit konnten 9 blühende Stauden des blauen Berg-Sandglöckchens registriert werden, eine erfreuliche Zunahme dieser nicht gerade häufigen Pflanze.
Ein Imbiß zur Halbzeit der Arbeiten, diese geschätzte Tradition, die leibliche Genüsse mit dem geselligen Gedankenaustausch der ‚alten Hasen’ mit dem erfrischenden ‚Jungvolk’ verbindet, ließ die vorangegangenen Mühen schnell vergessen.
Nach dieser anregenden Stärkung verging der zweite Arbeitsabschnitt wie im Fluge. Durchweg positive Kommentare nach Abschluß der Arbeiten lassen darauf schießen, dass sich wohl alle beim nächsten Frühjahrseinsatz (voraussichtlich 25.2.2012) wieder beteiligen. Die Arbeiten werden sich dann hauptsächlich auf die Freilegung weiterer Teiche konzentrieren.
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